Die ersten öffentlichen Debatten nach dem Ende des Nationalsozialismus wurden in den politisch-kulturellen Zeitschriften geführt. Diese Studie erschließt das disparate Korpus von rund 25 Zeitschriften (u.a. Frankfurter Hefte; Geistige Welt; Die Wandlung) erstmals systematisch aus literaturwissenschaftlicher Perspektive. Kulturkritische Denktraditionen sind das Denkmodell; in dem der Großteil der Beiträger - etwa Alfred Weber; Karl Jaspers; Hans Werner Richter oder Dolf Sternberger - bei aller Disparität weltanschaulicher Orientierungen im Einzelnen konvergiert. Die Untersuchung rekonstruiert die semantische Struktur dieses Denkmodells. Sie zeigt außerdem; wie es funktionalisiert wurde; um die drängenden Fragen der Nachkriegszeit zu beantworten. Damit wird ein Kontext aufbereitet; der die frühe Nachkriegsliteratur wie kaum ein anderer prägte.
Tuesday, August 14, 2018
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[PDF] Download Kulturkritik und Nachkriegszeit: Zur Funktionalisierung bildungsbürgerlicher Semantik in den politisch-kulturellen Zeitschriften 1945-1949 (Probleme ... zur deutschen Literaturgeschichte- Band 49) Kostenlos
Die ersten öffentlichen Debatten nach dem Ende des Nationalsozialismus wurden in den politisch-kulturellen Zeitschriften geführt. Diese Studie erschließt das disparate Korpus von rund 25 Zeitschriften (u.a. Frankfurter Hefte; Geistige Welt; Die Wandlung) erstmals systematisch aus literaturwissenschaftlicher Perspektive. Kulturkritische Denktraditionen sind das Denkmodell; in dem der Großteil der Beiträger - etwa Alfred Weber; Karl Jaspers; Hans Werner Richter oder Dolf Sternberger - bei aller Disparität weltanschaulicher Orientierungen im Einzelnen konvergiert. Die Untersuchung rekonstruiert die semantische Struktur dieses Denkmodells. Sie zeigt außerdem; wie es funktionalisiert wurde; um die drängenden Fragen der Nachkriegszeit zu beantworten. Damit wird ein Kontext aufbereitet; der die frühe Nachkriegsliteratur wie kaum ein anderer prägte.
Die ersten öffentlichen Debatten nach dem Ende des Nationalsozialismus wurden in den politisch-kulturellen Zeitschriften geführt. Diese Studie erschließt das disparate Korpus von rund 25 Zeitschriften (u.a. Frankfurter Hefte; Geistige Welt; Die Wandlung) erstmals systematisch aus literaturwissenschaftlicher Perspektive. Kulturkritische Denktraditionen sind das Denkmodell; in dem der Großteil der Beiträger - etwa Alfred Weber; Karl Jaspers; Hans Werner Richter oder Dolf Sternberger - bei aller Disparität weltanschaulicher Orientierungen im Einzelnen konvergiert. Die Untersuchung rekonstruiert die semantische Struktur dieses Denkmodells. Sie zeigt außerdem; wie es funktionalisiert wurde; um die drängenden Fragen der Nachkriegszeit zu beantworten. Damit wird ein Kontext aufbereitet; der die frühe Nachkriegsliteratur wie kaum ein anderer prägte.
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